Business-on.de Buchtipp
Morgen komm ich später rein
Düsseldorf. Wir brauchen keine Telefonzelle mehr, um zu telefonieren. Und wir brauchen genauso wenig ein Büro, um zu arbeiten. Trotzdem tun wir so, als lebten wir noch im letzten Jahrtausend. Hetzen morgens ins Büro, nur um dort an Dateien zu arbeiten, an denen wir auch zuhause arbeiten könnten. Und als Chef verweigern wir unseren Mitarbeitern das immer beliebter werdende „Home-Office“. Aus Angst, wir könnten die Kontrolle verlieren. Zeit zum Umdenken.
„Bezahlst Du mich für den Hintern oder für den Kopf?“, soll in den 70ern ein Werbetexter seinem Chef serviert haben, als der den Nachmittagsspatziergang seines Kreativen (samt Pudel) kritisiert hatte. Noch heute, wo viele Angestellte dank der neuen Kommunikationsmittel gut und gerne auch von zu Hause aus (oder auf Teneriffa, oder in New York oder in den Schweizer Alpen) arbeiten könnten, hinkt das Verständnis für diese neuen Arbeitswelten weit hinter den Möglichkeiten hinterher.
Morgen komm ich später rein
In diese Kerbe haut zu Recht der Autor Markus Albers. In seinem jetzt erschienenen Buch „Morgen komm ich später rein“ will er Angestellte und deren Chefs für die modernen mobilen Formen des Arbeitens mobilisieren. Er zeigt, welche Möglichkeiten für beide Seiten offen liegen. Verspricht Unternehmen mehr Effizienz und Angestellten mehr Freiheit. Der Preis, den die Unternehmen zu bezahlen haben, ist der Verlust an Kontrolle. Sie müssen weg vom Schema „Arbeitszeit“ hin zum Schema „Arbeitsergebnis“ (In einigen Jahren wird es uns vielleicht als Skandal vorkommen, dass es eine Zeit gab, in der man für Anwesenheit bezahlt wurde). Und für Angestellte wird es Zeit, sich vom kleinkarierten und oft auch gemütlichen Büroalltag zu verabschieden.
Hohe geistige Flexibilität, technische Unbefangenheit, ausgeprägte Fachkompetenz
Albers selbst, der als Journalist in vielen Positionen für viele renommierte Verlage gearbeitet hat, kennt das Angestelltendasein und das freie Arbeiten aus eigener Erfahrung. Deshalb verspricht er auch niemandem das Blaue vom Himmel. Gefragt sind permanente Fortbildung, hohe geistige Flexibilität, technische Unbefangenheit und ausgeprägte Fachkompetenz. Denn „sich nicht mehr von der Arbeit stressen zu lassen, ist ein ziemlich anstrengender Job“.
Plädoyer für mehr Freiheit
Das Plädoyer für mehr Freiheit in der Festanstellung kommt zur rechten Zeit. Denn es passt wirklich nicht mehr, dass Angestellte mit dem Laptop ins Büro fahren, wenn sie genauso gut ins Grüne fahren könnten (um dort zu arbeiten). Nicht schwer vorzustellen, dass, wer freier arbeitet, auch mehr Ideen hat. Und die gilt es zu fördern. Besonders in einer Zeit, in der nicht mehr Autobahnanschlüsse oder Bodenschätze über Standortvorteile entscheiden, sondern Kreativität.
Titelinformation: Markus Albers: Morgen komm ich später rein, Campus 18,90
Zu bestellen bei Managementbuch.de - hier...
(Redaktion)
Tags:- Autor Markus Albers
- Morgen komm ich später ein
WebProspector erkennt gewerbliche Website-Besucher
B2B-Identifizierung
Neue Auflagen der "Übersicht über das Sozialrecht" und "Übersicht über das Arbeitsrecht"
Buchtipp
Kostenloses Einkaufslexikon im Internet
Pfade durch den Sprachdschungel
"Touchpoints" als Grundlage für eine neue Managementstrategie
Buchtipp
Wie man sein Android-Smartphone ausreizt
Buchtipp
Unternehmenscoaching:
Märkte hinzugewinnen
Buchtipp
Selbstwertgefühl entscheidet über Erfolg im Beruf
Buchttipp
- 17.05.
00:07 - 16.05.
21:38 - 16.05.
21:06 - 16.05.
16:51 - 16.05.
16:50 - 16.05.
16:49 - 16.05.
16:48
Bernd Holzrichter
Fon 0211 - 30 36 932
Fax 0211 - 30 36 931
b.holzrichter@business-on.de
Redaktion:
Dr. Regine Anacker
Michael Erlemeier
Juliane Rawinski
Dirk Schäfer
Katharina Schulze
Pressemeldungen senden Sie bitte an:
duesseldorf@business-on.de
- Heute
- Heute
- Heute
- Heute
- 19.05.
- Danke, DAMK, für das tolle Studium!!
Studium war großartig; tolle Praxisprojekte, super Dozenten, viel gelernt - und Jobangebot ist auch... - Selten
so einen Quatsch gelesen. Nur weil ein System einmal installiert wurde, heißt das noch lange ncht, dass auch ein Updatvertrag... - Erinnerung
Ich möchte einen privaten Gruß an Herrn Rustler senden, wir trafen uns 1960 in Spiekeroog, später noch in Köln und Düsseldorf....
Wie viele Eisenbahner schaffen denn nicht mit direkten Kundenkontakt und reißen sich trotzdem jeden Tag den Arsch für den Kunden auf!?...- Auch Praktikanten haben durchaus Anspruch auf eine Vergütung
Interessanter Artikel, jedoch stimmt es nicht, dass Praktikanten grundsätzlich...
Als Startseite
