03.02.2012  00:14 Uhr

Safer Internet Day 2012
Opfer im Netz - Tipps für sicheres Surfen

Düsseldorf / Köln. Die Internetkriminalität wächst: Für 2011 meldete das Bundeskriminalamt einen Schaden in Höhe von rund 61,5 Millionen Euro und eine Steigerungsrate von 19 Prozent. Insbesondere durch den Boom des mobilen Internets hat sich die Zahl der Opfer binnen eines Jahres auf sieben Millionen Menschen verdoppelt.

„Gleich, ob der User von zu Hause oder von unterwegs aus ins Netz geht, jeder sollte sich über die Sicherheitsrisiken im Klaren sein, die mit dem Surfen verbunden sind“, erklärt Olaf Siemens, Geschäftsführer der TÜV Rheinland i-sec anlässlich des Safer Internet Day am 7. Februar 2012. An diesem Tag gibt es europaweit zahlreiche Aktionen, die für eine sichere und verantwortungsbewusste Nutzung des Internets sensibilisieren.

Ein paar Tipps des Spezialisten, die das Surfen sicherer machen:

  • Antivirenschutzsoftware und Browserzusatzprogramme aktuell halten.
  • Statt einem vorgegebenen Link zu folgen, die gewünschte Adresse (URL) immer selbst eintippen.
  • Nutzer sollten regelmäßig die Privatsphäreneinstellungen in sozialen Netzwerken prüfen. Überhaupt sollten sie sparsam mit der Angabe persönlicher Daten umgehen. Ist die Preisgabe überhaupt notwendig?
  • Ist die Eingabe von Daten - insbesondere beim Online-Banking - unumgänglich, dann auf das sichere Übertragungsprotokoll achten: Die Webadresse beginnt dann nicht mehr mit dem üblichen http, sondern mit https.
  • Clevere Internetnutzer meiden Seiten mit aggressiver Werbung, denn das Risiko ist hoch, sich Schadsoftware einzufangen.
  • Für jeden Dienst stets ein anderes Passwort benutzen.
  • Sowohl für den WLAN-Hotspot zu Hause als auch für das Surfen mit Handy oder Tablet gilt: Die Geräte sollten passwortgeschützt sein und nur verschlüsselt übertragen. Außerdem Vorsicht beim Download von Apps.
  • Beim Mobiltelefon alle drahtlosen Schnittstellen, die gerade nicht benötigt werden, abschalten.
  • Wer unbedingt ungesicherte WLAN-Netze wie etwa am Flughafen nutzen muss, sollte der Versuchung widerstehen, Emails abzurufen; der nächste Hacker ist sicher nicht weit.

Zusätzliche Orientierung gibt das TÜV Rheinland-Zertifikat „Datenschutz und Datensicherheit“. Bei damit ausgezeichneten Sites können sich Surfer beim Anbieter auf Qualitätsstandards verlassen, die deutlich über die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes hinausgehen.


 

(ots)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Gerd Altmann / pixelio.de



 


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