08.02.2010  19:13 Uhr

NRW-Finanzministerium
Diskretion in Sachen Steuersünder-CD

Düsseldorf. Der Ankauf von Daten deutscher Steuersünder wird von der Landesregierung nicht öffentlich gemacht. Eine Sprecherin des Düsseldorfer Finanzministeriums sagte am Montag auf ddp-Anfrage, zu Details werde man keine Auskunft erteilen.

Man könne entsprechende Medienberichte weder bestätigen noch dementieren. Auch die zuständige Steuerbehörde dürfe keine Stellungnahme abgeben.

Die Wuppertaler Steuerfahndung wollte die CD mit Daten von 1500 deutschen Kunden einer Schweizer Bank am vergangenen Wochenende in Frankreich erwerben, wie das Nachrichtenmagazin «Focus» am Samstag mit Verweis auf Ermittlerkreise berichtet hatte. Demnach waren vier Steuerfahnder auf dem Weg nach Frankreich.

Laut «Focus» kennen die Wuppertaler Fahnder die Identität des Mannes. Ort und die Umstände kennen dem Magazin zufolge nur ganz wenige Mitarbeiter der Steuerbehörde.

Vergangene Woche hatte Finanzminister Helmut Linssen (CDU) nach einer juristischen Prüfung den Ankauf der Daten angekündigt. Details der möglichen Transaktion wollte er nicht nennen.


 

(ddp)

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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Kurt F. Domnik / pixelio.de

 


 

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